Anlässlich von 35 Jahren Peru-Partnerschaft der Erzdiözese Freiburg gab es einige Aktivitäten, wenn auch nur virtuell.
Es gab Gottesdienste aus dem Münster in Freiburg und der Kathedrale in Cusco die übertragen wurden.
Auch der Perukreis Lauf bot hierzu für alle Interessierten aus Lauf eine Informationsveranstaltung über den aktuellen Stand der Zusammenarbeit und die Förderprojekte an.
Hierzu wurde am Montag, den 1. März ab 20:00 Uhr im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung über die Arbeit des Perukreises Lauf und die aktuelle Situation in unserer Partnerpfarrei San Juan Bosco in Callao informiert.
Hier in Kurzfassung die besprochenen Themen und weiteren Pläne.
Zur Einstimmung wurde ein kurzes Video über die aktuelle Situation der Zusammenarbeit gezeigt
LINK dazu: https://youtu.be/AZ4hcja5fW0
Gefreut haben wir uns darüber, dass auch Roswitha und Bernhard Droll teilgenommen und sich aktiv eingebracht haben, dies ist ja auch nach dem Wegzug nach Bretten wieder möglich, wegen der virtuellen Durchführung.
Besprochen wurde, dass der Perukreis Lauf bestrebt ist, weiterhin die bisherigen Projekte in Callao mit regelmäßigen monatlichen Zahlungen (momentan 650 €) zu unterstützen. Dies geht natürlich nur dann, wenn es gelingt, ausreichende Spenden dafür zu bekommen. Klaus Sauer regte deswegen an, mit einer besonderen Aktion, wenn möglich noch in der Fastenzeit, in der Gemeinde auf die Unterstützungsarbeit des Perukreises hinzuweisen.Er dachte daran, z.B. einen Vortrag mit Padre Norbert Nikolay einzuplanen, der sich momentan aus Peru in Deutschland befindet. ( http://norbert-nikolai.de/index.php/home). Dies wird aber wegen der Pandemiesituation momentan leider schlecht planbar sein.
Gerhild Sauer wies darauf hin, dass die Spendenbereitschaft in Lauf immer noch groß ist, besonders nach dem Erhalt der jährlichen Dankesbriefe oder Veröffentlichungen im Gemeindeblättel oder Pfarrbrief.
Angeregt wurde auch vor Ort bei den Partnern in Peru nachzufragen, ob es momentan besondere Situationen oder Bedarf gibt, bei denen wir hier aus Deutschland unterstützen können. Natürlich können wir keinen dringend benötigten Corona-Impfstoff oder medizinischen Sauerstoff schicken, aber möglicherweise fehlen ja FFP2-Masken oder ähnliches vor Ort. In der Vergangenheit gab es schon ähnliche Hilfssendungen ( z.B. Brillen), beim Versand hat ein örtliches Unternehmen mit der Auslandslogistik unterstützt, problematisch wurde es nur beim Zoll in Callao, hier sind möglicherweise weitere unkalkulierbare Kosten einzurechnen. Leider sind Beziehungen oder die eine oder andere zusätzliche Zuwendung oftmals nötig.
Hierzu hat sich Stefan Klüber bereiterklärt, ein Schreiben zu verfassen und zu den Ansprechpartnern nach Callao zu schicken.
Um die Zuständigkeiten vor Ort und auch in Lauf besser zu verstehen wurde von Bernhard Droll angeregt, die vorhandenen Organigramme mit den jeweiligen Ansprechpartnern in Callao und Lauf wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen. Wichtig wäre es, ohne die Bindung an einzelne Personen (leider wechseln die Ansprechpartner bzw. zuständigen Pfarrer öfters) eine funktionierende Organisation auf die Beine zu stellen.
Gelungen ist es in letzter Zeit, einen regen Austausch mit den Partnern in Callao hinzubekommen. Sehr schön war das Dankesschreiben von Mercedes, welches an die Spender in Lauf in einem persönlichen Schreiben weitergegeben wurde. Besonders ergreifend sind auch die kleines Dankesbriefe der Schüler mit selbstgemalten Bildern, sie erlauben einen tiefen Einblick in die momentane problematische Situation in der peruanischen Hafenstadt Callao.
Dieser Austausch soll weiter angestrebt werden, möglicherweise können auch weitere gemeinsame virtuelle Videokonferenzen zu speziellen gemeinsamen Themen oder mit Schülern organisiert werden, falls hier das gemeinsame Interesse besteht. Angeregt wurde in der Diskussion, auch das Thema Kultur und Musik einen Austausch zu erreichen, Musik verbindet auch ohne Worte.
Mittelfristig ist auch wieder ein persönlicher Austausch eingeplant, es gibt von einigen Mitgliedern des Perukreises das Interesse an einer Reise nach Peru. Dies kann natürlich erst nach Ende der Corona-Pandemie geplant werden.
Internes vom Perukreis Lauf:
Insgesamt ist der Perukreis Lauf auf der Suche nach weiteren aktiven Mitstreitern, um das soziale Engagement, mit der Möglichkeit über den Tellerrand zu blicken, auch in Zukunft leisten zu können. Die Arbeit lastet momentan auf wenigen Schultern, speziell die Kassenführung und in der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation wird Unterstützung gesucht.
