Informationsveranstaltung am 19. September 2021

 
Perukreis Lauf informierte über immer noch kritische Situation in der Partnergemeinde in Peru
 
Eine Informationsveranstaltung über die aktuelle Situation in der peruanische Partnergemeinde San Juan Bosco in Callao und die Arbeit des Perukreises Lauf fand am Sonntag, 19.9.21  in Lauf statt. Am Kirchplatz  gab es dazu drei Themen Informationsstände.
Besonderes Interesse weckte der Informationsstand über die Arbeit mit Jugendlichen und Schülern in den Einrichtungen, die vom Perukreis Lauf mit monatlichen Zuwendungen unterstützt werden. Wie Stefan Klüber, Mitglied des Perukreises Lauf,  am Informationsstand erläuterte, wurde der Perukreis aus Callao aktuell informiert, dass momentan in der Partnergemeinde noch keine Betreuung in Präsenz möglich. Peru war, auch wegen dem schlechten Gesundheitssystem dort, das Land, mit den meisten Corona-Toten pro Einwohner. Durch die momentan laufende Impfkampange hat sich die Situation aber jetzt etwas verbessert. Die meisten Aktivitäten in der Pfarrgemeinde dort wie Gottesdienste, Versammlungen und Treffen laufen zumeist immer noch virtuell ab. Beispielsweise wird fast täglich eine Messe in aus der Pfarrei San Juan Bosco in Facebook übertragen. Die normalerweise in den 4 Speisesälen und Betreuungseinrichtungen  versorgten Schülern  werden  regelmäßig mit Lebensmittelpaketen für ihre Familien unterstützt. Wegen der günstigen Mieten wohnen auch viele Flüchtlingsfamilien aus Venezuela in diesen Stadtteilen, die ebenfalls unterstützt werden. Die Kirche erfüllt damit in der Pandemie dort eine ganz wichtige Rolle. Dies ist insbesonders sehr wichtig, da in der Hafenstadt Callao momenetan die Sicherheitslage sehr kritisch ist und die Partnerpfarrei sich in den größten Problemviertel mit einer hohen Kriminalitätslage befindet.
Der Perukreis Lauf setzt sich schon immer schwerpunktmäßig sehr für die Bildung und Förderung von benachteiligten Kindern ein. Die gefördertn Kinder bedanken sich mit Briefen, die einen guten Einblick in die momentan schwierige Lebenssituation dort erlaubt. Diese Briefe wurden übersetzt an einem weiteren Informationsstand von Martha Horcher vorgestellt. Der Perukreis Lauf versucht nun junge Briefpartner zu finden, die dies Briefe beantworten um hiermit einen Austausch zwischen Schülern und Jugendliichen aus der Peru-Partnerschaft anzustoßen. Spanischkenntnisse sind dazu nicht nötig, aber man kann auf diesem Weg aber auch die Sprache kennenlernen oder vorhandene Kentnisse in Spanisch praktisch einsetzen und verbessern, erläuterte Martha Horcher.
 
Die Mitglieder des Perukreises hatten zusätzlich südamerikanische Empanadas vorbereitet, die guten Absatz fanden.
Insgesamt wurde mit dieser Veranstaltung die interessante und interkulturelle Arbeit des Perukreises vorgestellt. Durch die direkten Kontakte nach Peru über die modernen sozialen Medien ist es möglich, über den Tellerrand zu schauen und die südamerikanische Kultur und Entwicklungen kennenzulernen und aktuell mitzuverfolgen. Dies schaffte auch in den Zeiten der Kontaktbeschränkung etwas Ausgleich, da neben der persönlichen Kommunikation auch gemeinsame Zoom-Videokonferenzen mit Simultandolmetscherin durchgeführt wurden,  Vertieft wird die Peru-Partnerschaft durch gegenseitige Besuche, die nach der Pandemie wieder vorgesehen sind. Dadurch sind in der Vergangenheit bereits einige langjährige Freundschaften entstanden.  Wer sich über die Arbeit des Perukreises Lauf interessiert oder sich dort engagieren will  kann die über den Internetauftritt der Pfarrgemeinde Lauf-Sasbachtal informieren oder sich per  E-Mail unter der Adresse perukreis.lauf@gmail.com melden.
 
 
 
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